Ausstellung - Exposition - Exhibition - Выставки - Nature herself is the artist, I'm just the composer

SENSE OF AFRICA

SENSE OF AFRICA

Ausstellung von Gemälden - Exposition de peinture - Exhibition of paintings


von Freitag - du Vendredi - from Friday  03.12.2010
bis Montag - à Lundi - to Monday 06.12.2010
9h00 - 20h00

im - dans le - in the 
Hôtel Le ROYAL
12, Boulevard Royal
L-2449 Luxembourg
http://www.hotelroyal.lu

Vernissage

Vernissage

EMIL ANTONY, Vernissage, Freitag, 03.12.2010; Le Royal

Metty Krings

Es ist seltsam, dass man noch im Alter Freundschaften schließen kann. Normalerweise spricht man ja von Jugendfreunden. Aber dennoch: Vor einem halben Jahr kannte ich Emil noch nicht…und heute freue ich mich, ihm hier einen kleinen roten Teppich ausbreiten zu können. Emil ist nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden und musste sich alles knüppelhart erarbeiten. Nun gehört zu seinen hervorstechendsten Eigenschaften der Ehrgeiz, das, was er tut, bis zur Perfektion zu treiben. So baute er eine beachtliche Karriere in Beruf, Innung und Ausbildung von Nachwuchshandwerkern auf, bis er sich endlich dem widmen konnte, wozu er sich von Anfang an hingezogen fühlte: der Kunst.

 

Als ich seine Bilder zum ersten Mal gesehen habe, war mein erster Gedanke: Fotorealismus, handwerklich spitze…aber im Trend liegt das nicht.

 

Ich habe mich zweifach getäuscht: Emil braucht keinen Trend. Er ist sein eigener Trend. Da ist er dem Zöllner Rousseau verwandt, der sich nicht um die Kunstströmungen vor 100 Jahren gekümmert hat, um sein eigenes Ding durchzuziehen, der allerdings als Fürsprecher den Kunstpapst des 20. Jahrhunderts gewann: Picasso, der den ganz Anderen ernst genommen hat.

 

Und zweitens handelt es sich hier nicht um Fotorealismus, sondern die Verarbeitung ganz persönlicher Eindrücke eines Afrika-Besessenen, dem die Kamera nur Stütze ist, wie Dürer und Künstlern der Renaissance das Hilfsmittel Zeichenrahmen (die hätten alle liebend gern fotografiert, hätte es die Technik schon gegeben)..

 

Und dann habe ich Emils Skizzenbuch entdeckt. Der Mann braucht gar keine Kamera. Seine Zeichnungen haben mich so verblüfft, dass ich nicht weiß, was mir mehr ans Herz gewachsen ist: der Maler Emil, oder der Zeichner Emil Antony.

 

Was wird auf Vernissagen oft geschwafelt. Ich könnte manchmal verzweifeln über das Wortgeklingel, wenn da in Bilder etwas hinein geheimnist wird, was auf keine Kuhaut geht. Ein Beispiel:

 

"Wie sich da feine horizontale Parallelen über den Rand des Malgrunds hinausgedacht in alle Ewigkeit nicht treffen werden – und wie sie senkrecht schmerzhaft von vertikalen Parallelen geschnitten werden, schmerzhaft und doch in ungezählten reinen rechten Winkeln…das hat mit Engelsflug und Teufelssturz zu tun…äh, was ist es denn nun wirklich? Kariertes Papier! Sonst nichts!"

 

René Magritte hat unter eine gemalte Pfeife geschrieben: Ce n'est pas une pipe! Recht hatte der Mann. Es war nur das Bild von einer Pfeife, egal wie realistisch sie gemalt sein mag. Emil könnte auch unter sein Bild schreiben: Leute, macht Euch keine verquasten Gedanken. Das ist kein Elefant. Das ist das Bild, das ich von diesem Elefanten im Kopf habe.

 

Aber auch bei Künstlern gilt: Cherchez la femme. Deshalb sei an dieser Stelle auch Emils guter Geist erwähnt, seine Susi, die viel Geduld und Verständnis aufbringen muss, wenn der Meister mal wieder mit Stift, Pinsel und Fotoapparat auf Motivjagd nach Afrika entfleucht.

154313_1449221591264_1254955076_31026081_3678171_n...
Opening of my exhibition on December 3, 2010
Vernissage de mon exposition du 3 décembre 2010
Vernissage von meiner Ausstellung vom 3.Dezember 2010
154313_1449221591264_1254955076_31026081_3678171_n...
66719_1449223391309_1254955076_31026084_6637601_n....
154313_1449221471261_1254955076_31026078_6388704_n...
DSCF1504.jpg
DSCF1509.jpg
IMG_7932.jpg
DSCF1621.jpg
DSCF1656.jpg
DSCF1660.jpg
DSCF1609.jpg
DSCF1527.jpg
DSCF1583.jpg
DSCF1558.jpg
Zeitungsartickel.jpg

open day

open day
Tag der offenen Tür in meinem Attelier / Journée portes ouvertes dans mon atelier / Open day in my studio
17 Juni ( 19°° - 22°° )  18 Juni ( 15°° - 19°° ) 19 Juni ( 15°° - 19°° ) 2011

Sense of Africa

Sense of Africa

20,21,22.05 / 2011 /  Organis. KULTUR- an TOURISMUSKOMMISSIOUN / Gemeng MERTERT
Centre Culturelle Wasserbillig
www.mertert.lu/acceuil 

 

E schéine goudden Owend, dir Dammen an dir Hären,

Här Buurgemeeschter, die Dammen an dir Hären aus dem Scheffen a Gemeenerot, Här Députéierten Lucien Clement, léif Frënn vum Emile Antony,

 

als President vun der Kommissioun fir Kultur an Tourissem an am Numm vun der Gemeenverwaltung vun der Gemeen Mäertert- Waasserbëllig ass et mer Freed an Eier zugläich iech hei ze begréissen, e besonnischen Wëllkomm well ich awer un de Frënd, Moler, Künstler a Bewunner  vu Bëllig den Emil Antony a säin Famill riichten.

 

Wäi virun goudd 2 Méint, de Borgemeester Gust Stefanetti un is erugetrueden ass, fir en Ausstellung mat de Werker vum Emile ze organiséiren, ass dat bei is direkt mat Begeesterung opgeholl gin. Mir hun déi Ausstellung an de Kader vun dem Kannertheater vun de Schoulkanner aus iser Gemeen agebaut, well mir zesummen mat der Elternvereenigung der Meenung waren de „Léiwekinnek“ de bekannten Musical iwer d’Geschicht vum Simba e Léiw aus Afrika an dem Emil säin Biller vun wëllen Déieren och aus Afrika géingen perfekt beieneen passen. Fir de Kannertheater deen muer an iwermuer hei am Festsall iwer d’Bühn geet brauch ich keen Reklam méi ze maachen, well esou wéit wéi ech wees ass de Sall déi 2X ausverkaaf.

 

Ech kennen den Emil säit laangem, säin jengst Schwester ass an de selwichten Lycée gang wéi éich, an ich ka mich nach un ganz flott Klassefester an Antonys hierem Weekendhäisschen am Bouland erënneren. Ech wousst och, dat den Emile géing molen, wousst awer nët dat hien sich zu eem absoluten, groussen a bekannten  Spezialist vum Fotorealismus an dem Brushing gemausert huet. Ech ging schons bal behapten dat den Emile mëttlerweil de bekannsten Embassadeur vu Bëllig a Molerkreesser gin ass. Hien ass Member vun eener kanadischer Associatioun, déi „Artists for Conservation“ heescht. Hei sën weltwäit 3000 Künstler, renomméiert Künstler regroupéiert, dovun 1 Lëtzebuerger, den Emil. Déi Künstler setzen sich fir d’Erhaalen vum Liewensraum an dem Iwerliewen vun den Déiren an der Natur an. Sie stellen der Vereenigung de temps à autre e Bild zur Verfügung an den Erléis vum Verkaaf gët dan fir d’Verwiirklichung vun hieren wiichtigen an nobelen  Zieler benotzt.

 

Den Numm vum Emil säiner „Home Page“ oder vun der Austellung hei „Sense of Africa“ gët meiner Meenung no dem Emil säine Geféiler fir d’Natur an hier well Bewunner an den wéiten Savannen a Steppen, den Delten an Bierger vun Südafrika an Namibia  am Besten gerecht. Well wat heescht „Sense“ fräi iwersaat: Sënn, Empfannen, Geféill, Androck, all dës Wierder spiegelen sich am Emile säinen beandrockenden Biller an och an dem fantastischen Gaart hannert säim Haus erëm.

 

Emil ich meenen, an dat ass mein éierlich Iwerzeegung, dein Heemechtsuertschaft ka stolz sën esou e Moler an hierer Mëtt ze hun. Oder annischt ausgedreckt, déi Mäerter haten de Beckius a mir hun den Antony.            

 

Ech géing elo d’Wuert un de Metty Krings, e besseren Entertainer wéi éich, gin. De Metty ass e Frënd vum Emil, an hien mëscht sich en Eier draus iech duurch d’Austellung ze féierën an déi prachtvoll Konschwierker ze erklären.

Ech soën dem Emil Merci dat dës Ausstellung Wiirklichkeet gin ass, an Iech alleguer Merci fir Äert Kommen.   

__________________________________________________________________________
......................................................................................................................................................................
  

Ein Grenzlandmärchen Emil Antony in Wasserbillig, Freitag, 20.05.2011

Metty Krings

 

Emil Antony ist für mich ein Revolutionär…wie bitte? Wo er doch so konventionell malt? Eben drum! In den meisten Ausstellungen hängen Bilder: Pinselstrich, Pinselstrich, fertig ist das Farbgemisch. Ein Revolutionär geht unbeirrt seinen Weg. Die Farbklecksende Karawane zieht weiter…der geniale Beobachter geht der Sache auf den Grund. Das allgemeine "Gepinsele" und "Ausgestelle" hat so gigantische Ausmaße angenommen, dass es schwer fällt, einen echten Könner zu finden, der die Malerei als Handwerk versteht (denn das ist sie im Grunde immer gewesen) und der dieses Handwerk auch wirklich beherrscht.

 

·     Eine schwere Kindheit haben wir alle. Aber auch da tanzt Emil aus der Reihe. Die seine war wirklich nicht so prickelnd: Das, was heute hier geschieht, wäre in den 50er Jahren so noch nicht möglich gewesen. Geboren als Sohn eines Luxemburgers…aber dummerweise im Praisenland…hatte er es späterer in Luxemburg schwer. Das Stigma Prais klebte lange an ihm.

·      

·     Schule war ein Albtraum. Aber Emil zeichnete und malte um sein Leben. Das verschaffte ihm – bei aufgeschlossenen Lehrern – immer wieder Anerkennung. Er hatte entdeckt, dass, wenn ihm das Wort im Halse stecken blieb, er immer noch zeichnen konnte…

 

·     Was soll aus diesem Kinde werden?: Als Emil noch nicht sprechen konnte, soll er schon mal die Hausfassade mit Kreide bemalt haben. Eine Nachbarsfrau hat seine Mutter davon abgehalten, ihn zu bestrafen. Diese anonyme Nachbarin hatte als erste sein Talent erkannt. So was nennt man heute Talentscout.

 

Kindergarten fand er schön (Grevenmacher); manuelles Tun: das war schon als Kind sein Ding.

1. Schuljahr gut: Lehrer Johny Weiss hat sein Talent erkannt und hat Emils Zeichnungen aufgehoben. Hat Vater geraten, Emil was Künstlerisches machen zu lassen.

 

Schlüsselerlebnis im 5. Schuljahr: Lehrer Menn Schossler war lange in Afrika. Hat sogar Albert Schweitzer in Lambarene geholfen, die Schule aufzubauen und hat dort auch selbst gelehrt. Bekam Malaria. Vor einem Malariaschub war er ein Nervenbündel...danach wurde er wieder normal – Dr. Jekyll and Mister Hyde-light. Er war streng aber motivierend. Mit ihm hat der wissbegierige Emil viel über Afrika gesprochen – auch in den Schulpausen.

 

Bei Lehrer Kinzinger hat er zwar nichts gelernt, aber er wurde aus Bequemlichkeit von ihm an der Tafel als Vorzeichner eingesetzt. Hatte die 1 in Zeugnissen damit gepachtet.

·     Ein ganz frühes "Wetten, dass…" - auch wenn die Wette gescheitert ist: Da sein Vater sich all seinen Versuchen, Künstler zu werden, widersetzt, bringt Emils Patenonkel aus Mainz Bühnengestaltung ins Spiel. Das ZDF machte gerade neu auf und suchte Lehrjungen für Bühnengestaltung. Emils Patenonkel hatte als Chef der Polizei in Mainz guten Stand beim ZDF. Wetten, dass er seinen Neffen unterbringen kann? Die Konkurrenz ist groß: 250 Bewerber. Zeichnenkönnen ist gefragt, Emils Stärke. Nach einer Woche ein Extratest und schließlich- Tusch- Kamelle- der Lehrvertrag. Mist, er ist noch minderjährig – Papp muss unterschreiben. Papp wusste gar nicht, was das ZDF ist (kein TV zu Hause). Vater zerreißt Lehrvertrag...und verdonnert ihn dazu, den Beruf von Großvater und Vater zu ergreifen – und sonst nichts mehr: "Du gifs elo Schornsteinfeger." Klassisches "Par ordre de mufti."

 

·     Against all odds – allen Widerständen zum Trotz verwirklicht er seinen Traum…zunächst unterschwellig: Lehrt perspektivisches Zeichnen für Kachelofenbauer – und gibt sogar ein Buch heraus. (zeigen) Der Schornsteinfeger als Dozent!

 

 

 

·     Dem Meister über die Schulter geschaut: Arbeitet Emil mit Fotos oder arbeitet er als Zeichner vor dem lebenden Modell? Beides. Fotos sind Gedankenstützen aber nicht ein "sine qua non". Er ist nämlich ein begnadeter Zeichner, gesegnet mit einem hypergenau hinsehenden Auge. So fotorealistisch seine Bilder auf den ersten Blick wirken mögen, bei näherem Hinsehen sind sie den Fotos überlegen. Er malt keinen Abklatsch der Natur, er zieht aus seinen Eindrücken die Quersumme und präsentiert die Welt in beispielhaften Bildern neu. Für mich sind in diesem Zusammenhang Emils Skizzenbücher ebenbürtig mit seinen großformatigen Gemälden. Seine Bilder entstehen in Öl. Ein Wunder, dass dieser ruhelose Mann die Geduld aufbringt, mit einem Bild Wochen, ja Monate zu "leben". Gut, der Trocknungsvorgang reduzierte sich im Lauf der Zeit durch neue Malmittel erheblich (auf 3 bis 4 Tage im Gegensatz zu Monaten in früheren Zeiten). Ist ein Bild noch nicht ganz trocken, arbeitet er am nächsten Tag an einer anderen Ecke weiter.

 

·     Was treibt ihn an? Was sitzt ihm im Genick (und davon hat er ja genug): Fleiß ist nicht der Motor, sondern eine Folge der Inspiration. Wenn Emil sich inspiriert fühlt, vom Sujet gepackt ist, kommt der Fleiß von alleine. Spürt er mangelnde Inspiration, beginnt er an einem solchen Tag lieber erst gar nicht mit dem Malen. Sein Garten dankt es ihm… Und Gäste auch: Ich konnte mich davon überzeugen…ich sage nur: Antonys Salate sind auch eine Kunst! Und da ist Susi die größere Künstlerin…

 

 

·    Wie definiert er seine Kunst? Er will Perfektion - unabhängig von Sujet und Technik. "Perfektion" könnte eigentlich aber auch als Motto über seinem gesamten Leben stehen. Zeitströmungen perlen an ihm ab. Er macht sein Ding. Was gibt ihm diesen Glauben an die eigene Kunst? Er ist – wie er sagt – ganz egozentrisch davon überzeugt, dass das, was er macht, das Optimum dessen darstellt, was er zu leisten in der Lage ist. Fertig. Aus die Maus.

 

·     Emil schaut nicht im Zorn zurück auf seine sehr durchwachsene Jugend! Deshalb ist ihm auch Nostalgie fern. So gut wie heute war 's noch nie. Wie sagte Karl Valentin: "Früher war alles besser. Sogar die Zukunft!"

 

·     Emil ist für mich der lebende Beweis, dass Schornsteinfeger keine Schwarzmaler sind.

 

 





 

EmilWasserbillig20.05.2011.jpg
EmilWasserbillig20.05.2011 (1).jpg
EmilWasserbillig20.05.2011 (7).jpg
EmilWasserbillig20.05.2011 (9).jpg
EmilWasserbillig20.05.2011 (16).jpg
EmilWasserbillig20.05.2011 (19).jpg

Afrikanesch Déierewelt

Afrikanesch Déierewelt
30.05. - 26.06.2011
Galerie Schortgen - Parc Merveilleux - Bettembourg
http://www.schortgen.lu
L1010671.jpg
L1010674.jpg
L1010680.jpg
L1010682.jpg
L1010683.jpg
L1010684.jpg
P1020234.jpg
P1020237.jpg
P1020238.jpg
P1020245.jpg
P1020248.jpg
LW vom 7.6.11.jpg
Luxemburger Wort

Afrikas Tierwelt

Ausstellung-Exposition-exhibition from 08.07 - 04.08.2011
Gallerie BECK / Homburg ( D )
http://www.comebeck.com/GER
 

 

„Dicke, alte Ärsche in der Galerie Beck“

So bezeichnet der Luxemburger Maler und Zeichner Emil Antony die zeitgleich stattfindende Ausstellung seiner Petersburger Kollegin Nika Kleiman, und eröffnet damit eine offensichtlich immer noch interessante Diskussion über die Rezeption von zeitgenössischer Kunst und Regeln der Ästhetik heute: Ist ein menschlicher Popo „geschmacklos“, ein Zebra-Popo oder der eines Löwen mit herunter hängenden Klöten aber schön?

 

Emil Antony, geb 1952, zeichnet und malt seit seinem ersten Besuch 2003 in Südafrika wildlebende afrikanische Tiere aus Wüste, subtropischem Wald, Hochebene und Savanne. Dazu reist er mehrmals pro Jahr in den Süden Afrikas, fotografiert auf Safaris die Tiere, aber auch die Landschaft, zeichnet bereits spätere Motive der Malerei in seine Skizzenbücher, und nähert sich so dem von ihm beabsichtigten Effekt in der Darstellung an. Nach der Reise führt Antony in seinem Luxemburger Atelier die Gemälde hochmeisterlich und präzise aus.

Nicht nur das Gespür für die überraschende und effektvolle Darstellung der Tiere beeindruckt in seiner Malerei, sondern vor allem seine delikate und geschmacksichere Farbgebung.

Emil Antony sucht dabei nicht die Wahrheit über das Leben wilder Tiere Afrikas, sondern die Schönheit.

Homburg_024.jpg
Homburg_013.jpg
Homburg_016.jpg
Homburg_017.jpg
Homburg_027.jpg
P1020437.jpg
P1020438.jpg
P1020445.jpg
Journal 5.7.2011.jpg

Arikas Tierwelt

Arikas Tierwelt
Ausstellung - exposition - exhibition from 08.07. - 05.08.2011

Gallerie BECK
Haus der Unternehmensverbände
Saarbrücken ( D )

Emil Antony, geb 1952, zeichnet und malt nach langem Berufsweg im zeichnerischen Bereich seit seinem ersten Besuch 2003 in Südafrika wildlebende afrikanische Tiere aus Wüste, subtropischem Wald, Hochebene und Savanne. Dazu reist er mehrmals pro Jahr in den Süden Afrikas, fotografiert auf Safaris die Tiere, aber auch die Landschaft, zeichnet bereits spätere Motive der Malerei in seine Skizzenbücher, und nähert sich so dem von ihm beabsichtigten Effekt in der Darstellung an. Nach der Reise führt Antony in seinem Luxemburger Atelier die Gemälde hochmeisterlich und präzise aus.

Nicht nur das Gespür für die überraschende und effektvolle Darstellung der Tiere beeindruckt in seiner Malerei, sondern vor allem seine delikate und geschmacksichere Farbgebung.

 

Während wir hier Zeichnungen und Art Prints auf Leinwand zeigen, stellen wir im Haus der Unternehmensverbände seine Malerei aus.

Wir haben aber für Sie in der balcony für den heutigen Abend und bis zum Sonntag ein paar Gemälde platziert, damit Sie sich von seiner handwerklichen altmeisterlichen Präzision selbst überzeugen können.

Am Dienstag bauen wir dort dann um, und zeigen wie geplant ausgewählte Kunst aus unserem Bestand.

 

Emil Antonys

Beziehung zu seinen eigenen Werken ist spürbar auch von den Geschichten um die Entstehung dieser Bilder geprägt, von Safari, von Gemeinschaft mit seinem Freund Guy Braas, von erlebten Abenteuern in der Wildnis.

Er führt stets Tagebuch (ein Exemplar hat er für heute Abend mitgebracht).

 

Natur als Wildnis hält nur Schönheit bereit für den, der ihre Bedingungen akzeptiert und sich ihr anpasst.

 

Wenn Sie Haustiere haben, so wie wir, dann wissen sie, dass das Fell draußen verstaubt, verfilzt, glanzlos wird, oft muffig. Hunde zB, die im Zwinger oder draußen gehalten werden, verströmen den sog Wildgeruch. Das ist ein Euphemismus dafür, dass sie stinken wie die sprichwörtlichen Illtisse.

Fleischfresser, Raubtiere stinken am schlimmsten.

 

Natürlich hat Emil Antony deshalb, bevor er die Elefanten, die Nashörner, Löwen und andere Raubkatzen und Tiere des Südens Afrikas fotografierte, zeichnete, um sie zu malen, vorher in Befehlston unter die Dusche und zum Aufhübschen geschickt.

 

Die Löwin, die uns über den Rücken direkt anschaut, könnte sogar professionell sozusagen zurecht geschminkt sein.

 

Natur als Wildnis hält nur Schönheit bereit für den, der ihre Bedingungen akzeptiert und sich ihr anpasst.

 

Es ist also nicht so, dass Emil Antony uns hinters Licht führen will. Es ist vielmehr so wie zB bei Karl May und seinen Romanen: Er versucht uns Städtern und Wohlstandsmenschen zu zeigen, wie man Wildnis mit seinen Augen sehen kann.

Er sucht also nicht die Wahrheit über das Leben wilder Tiere Afrikas, sondern die Schönheit – und zwar mit jungenhaft kindlichen Augen, die begeistert aufblitzen.

 

Natürlich sind Jungen machnmal auch Lümmel. Deshalb ins Stammbuch:

Die Gesellschaft unter Menschen hält nur Schönheit bereit für den, der ihre Bedingungen akzeptiert und sich ihr anpasst.

Man spricht nicht schlecht über die Arbeit von Kollegen. Sie könnten über einen herfallen.

 

Und als Überleitung vom starken Löwen zum angeblich schwächeren Geschlecht unter den Menschen:

„Die Frau ist kein Raubtier. Im Gegenteil: sie ist die Beute, die dem Räuber auflauert.“ (José Ortega y Gasset)

 

 

 

Mathias Beck | Juli 2011

 

 

tn_IMG_9325_JPG emil.jpg
tn_IMG_9330_JPG emil.jpg
tn_IMG_9338_JPG emil.jpg

Vernissage de l'Exposition" Sense of Africa"

Vernissage de l'Exposition" Sense of Africa"
 

 

 

Eloge d'Emil Antony

 

par Metty Krings

 

Vernissage de l'Exposition "Sense of Africa" d'Emil Antony à la Cour des Comptes Européenne,

Rue Erasme, L 1615 Luxembourg

 

Lundi, le 9 janvier 2012, 17h00

 

 

 

 

Chers amateurs d'art et amis d'Emil Antony,

Mesdames, Messieurs,

 

 

Le ramoneur apporte bonheur !

 

Ce dicton a en effet porté bonheur à Emil Antony. Ceci dit, Emil ne voulait pas courir de risque et est devenu ramoneur lui-même. Et il a fini par trouver le bonheur, via quelques détours.

 

Mon éloge d'Emil pourrait s'intituler:

 

Les 3 rêves d'Emil Antony

 

Beaucoup d'entre nous ont eu une enfance difficile. Les juristes disent : "Devant le tribunal, une enfance difficile est plus utile, que le meilleur avocat". Pour certains, l'enfance difficile peut être un prétexte pour tout. Pour Emil, elle était l'encouragement pour tout.

 

Emil est né pour devenir artiste peintre, mais son père obstiné l'a forcé à suivre la tradition familiale, le métier de ramoneur. Imaginez comment Emil devait se sentir au milieu des années soixantes lors de la fondation de la deuxième chaîne télévisée allemande, le ZDF, lorsqu'il avait été choisi parmi des centaines de candidats pour travailler dans l'atelier de coulisses, et que son père a simplement déchiré la lettre de confirmation de la chaîne télévisée.

 

Et voici :

Le premier rêve d'Emil

 

Au lieu de bouder, Emil accepte son destin et va de l'avant. Ce qu'Emil entreprend, il le fait avec engagement. Ensemble avec sa charmante épouse, Susi, il monte sa propre entreprise, dans l'espoir de pouvoir ainsi offrir à ses enfants une enfance des plus heureuses, ainsi que la meilleure éducation possible. Son entreprise de ramonage connaît un succès fulgurant; Emil grimpe sans arrêt les marches de l'hiérarchie, et reçoit les honneurs des plus hauts représentants de notre état (entre autre Jean-Claude Juncker).

 

Pour ma part, je me rappelle très bien ma première émission de radio pour enfants vers le milieu des années quatre-vingts, quand Emil et sa fille Gaby étaient mes invités. Gaby a toujours aimé le métier de son père, et le fait qu'elle ait suivi la tradition familiale en reprenant l'entreprise de son père, est incomparable à la pression exercée sur Emil quand il était adolescent. Emil peut en effet être fier de ses enfants, car, tout comme Gaby, son fils Martin, a décidé de lui-même de suivre la tradition de la maison familiale, non seulement en assurant la continuité, mais en développant les affaires et en les adaptant aux besoins et aux goûts de l'époque.

 

En fait c'est aussi grâce à Emil que le dicton si romantique "l'homme en noir apporte la chance mais aussi la poussière " n'est plus vrai.

Les innovations contemporaines dans la construction de cheminées prouvent que l'"art noir" peut servir à autre chose que juste indiquer le chemin de la sortie à la fumée.

 

Qu'en est-il du talent artistique d'Emil? C'est bien que vous me le demandiez car c'est en effet ce qui fait de lui un ramoneur unique.

Comme je l'ai déjà dit, Emil est complètement impliqué dans tout ce qu'il entreprend. N'ayant pas le temps de développer son talent de peintre comme il le voudrait, il détourne sa vocation artistique vers sa profession et écrit un ouvrage sur le dessin en perspective de la construction de cheminées.

Cet ouvrage devient vite une référence et Emil un conférencier. Professeur Emil? Je suis sûre que s'il avait eu le soutien nécessaire de ses parents, cela aussi aurait été possible.

 

Le second rêve d'Emil

 

Merveilleuse Afrique. Le jour où notre ramoneur quittera les affaires/lèguera l'oeuvre de sa vie à ses enfants, l'artiste Emil Antony naîtra. Fasciné par la lumière, les paysages, la flore, et surtout la faune africaines, Emil passe des jours et des nuits à peindre ses souvenirs rapportés d'Afrique. L'Afrique devient son second amour - pardonne-lui Susi!

Cependant, Emil n'est pas inspiré par les artistes contemporains, et ne se soucie pas plus de ce qui "se vend bien" sur le marché de l'art. Lors de ses voyages en Afrique du Sud, il prend des photos, dessine, prend des notes, et, de retour chez lui, retranscrit son émerveillement sur la toile, exactement comme dans sa mémoire. Il ne veut pas peindre la nature "le mieux possible", mais plutôt la comprendre telle qu'elle est.

Regardez ses peintures de loin, et de près. Vous remarquerez que chaque détail a son importance pour Emil. Ses peintures ne représentent pas un sujet central prioritaire, entouré d'un quelconque désert. Ses peintures retranscrivent une scène, où l'arrière-plan et la plus petite feuille d'herbe méritent du temps et de la patience.

Sur l'une des ses récentes oeuvres, le miroitement de la lumière est déployé en nuances si fines sur la toile que chaque extrait est d'une délicatesse pittoresque.

 

Le troisième rêve d'Emil

 

Etant donné qu'Emil n'avait jamais considéré sa retraite comme la "fin (de sa vie active)", il était prêt pour un troisième rêve. Quand la fondation Zitha l'a contacté pour un problème de fumée dans la cuisine d'un hôpital au Malawi, notre "pape de la cheminée" n'a pas hésité à s'envoler pour l'Afrique pour y trouver ce qui allait peut-être devenir la tâche la plus ardue de sa vie.

Au Malawi en effet, les patients d'un hôpital ne bénéficient pas de repas. Ils sont par conséquent accompagnés d'un membre de leur famille qui cuisine pour eux.

Ces femmes cuisinent sur 150 feux ouverts dans ce qu'elles appellent la cuisine des patients. Malheureusement, cette cuisine n'est pas équipée d'une ventilation assez puissante, de sorte que les femmes, souvent accompagnées de leurs enfants, sont assises et cuisinent pendant des heures dans une fumée très dense et la plupart d'entre eux souffre de graves problèmes aux poumons et aux yeux.

 

Pire encore, deux à trois fois par mois, un enfant tombe dans un feu ouvert ou se brûle sévèrement en renversant un pot brûlant.

 

Emil découvre vite qu'il ne peut pas simplement résoudre le problème, en construisant des fours en fonte ou des cuisinières solaires. Il est en effet le premier - d'autres l'avaient tenté avant lui - à essayer de comprendre pourquoi les casseroles sont toutes posées sur 3 pierres. Lorsqu'il enlève l'une des trois pierres ou en rajoute une quatrième, il récolte des regards furieux. La disposition des trois pierres a en effet une signification mythique et relève de traditions ancestrales que les femmes malawiennes sont loin d'accepter de changer.

 

L'approche d'Emil a donc été celle d'un anthropologue et non celle d'un "touriste" ou d'un homme d'affaires. Emil a de nouveau démontré à quel point il a compris le continent africain.

 

 

 

Un livre se terminerait maintenant par les mots "suite dans le prochain épisode". On peut, en effet, encore s'attendre à de nouveaux succès de la part de notre artiste peintre et ramoneur. Il n'a certainement pas fini de nous étonner.

 

Mais en attendant, je vous invite à découvrir

 

l'Episode Emil 2012

 

 

 

 

 

 

Traduction: Mylène Bastian / Cynthia Jehl

L1050740.jpg

Laudatio auf Emil Antony

 

Emil-Antony-Vernissage à la Cour des Comptes Européenne, Rue Erasme, L 1615 Luxembourg

 

Montag, 09.01.2012; 17:00 Uhr

 

Auteur: Metty Krings

 

 

 

 

 

Liebe Kunst- und Emil Antony-Freunde!

 

Im Volksglauben existiert ein Satz, der sich noch nie als so wahr erwiesen hat wie hier:

 

Schornsteinfeger bringen Glück!

 

Zumindest Emil Antony selbst hat er Glück gebracht. Allerdings wollte Emil auf Nummer sicher gehen und wurde vorsichtshalber gleich mal selber Schornsteinfeger. Und siehe da, das Glück hat ihn gefunden! Allerdings auf manchen Umwegen.

 

Lassen Sie mich meine Einführung so nennen:

 

Die 3 Träume des Emil Antony.

 

Wer hatte nicht eine schwere Kindheit! Unter Juristen zirkuliert der Satz: "Eine schwere Kindheit ist vor Gericht nützlicher als der beste Anwalt". Die schwere Kindheit mag für manche die Ausrede für alles sein. Für Emil war sie der Ansporn für alles.

 

Emil wurde als Künstler geboren, aber von einem halsstarrigen Vater in die Familientradition hinein gepresst. Wenn man bedenkt, dass er bei Gründung des ZDF zu Beginn der Sechzigerjahre die Gelegenheit hatte, unter Hunderten von Bewerbern ins Kulissenatelier aufgenommen zu werden, dann lässt sich nachvollziehen, wie es sich anfühlen muss, wenn ein Vater die Bestätigung des Senders zerreißt.

 

Emils 1. Traum

 

Statt nun aber zu schmollen, nimmt Emil sein Schicksal aktiv an. Wenn er etwas macht, dann mit vollem Einsatz. Zusammen mit seiner wundervollen Frau, Susi, baut er ein Familienunternehmen auf, weil er seinen Kindern mehr bieten will als das, was in seiner Kindheit angesagt war. Er bringt es im Schornsteinfeger-Beruf zu höchsten Ehren, steigt in der Hierarchie bis zur Spitze auf, wo er Aug in Auge mit den Repräsentanten unseres Staates (z. B. Jean-Claude Juncker) verkehrt – und das trotz des kleinen physischen Höhenunterschiedes... Ich selbst erinnere mich noch gern an Mitte 1980, als wir den TV-Sender RTL-plus gestartet haben und Emil mit seiner Tochter Gaby in einer meiner ersten Kindersendungen zu Gast war. Dass sie den Beruf ihres Vaters immer geliebt hat und sogar in seine Fußstapfen gestiegen ist, hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Zwang zu tun, dem Emil als Heranwachsender ausgesetzt war. Wie stolz ist Emil heute, dass auch sein Sohn Martin sich aus freien Stücken entschieden hat, die Tradition des Elternhauses nicht nur fortzuführen, sondern weiter auszubauen und dem jeweiligen Zeitgeschmack anzupassen.

 

Emil ist es übrigens zu verdanken, dass ein ganzer Berufsstand aus der romantischen Ecke des "schwarzen Mannes, der Glück bringt, aber Dreck macht", herausgekommen ist. Innovationen im Kaminbau zeigen heute, dass die "schwarze Kunst" mehr kann, als dem Rauch den Weg zu weisen.

 

Und seine künstlerische Begabung? Gut, dass Sie mich das fragen, denn hier zeigt sich das, was an Emil einzigartig ist. Wenn er schon nicht die Zeit zu freiem Künstlertum hat, dann lenkt er sein Talent auf die Berufspraxis um. Er schreibt ein Buch über das perspektivische Zeichnen im Kaminbau, das zu einem Standardwerk wird und ihn zum Dozenten macht. Professor Emil? Hätte er in der Kindheit zu Hause die entsprechende Unterstützung gehabt, wäre auch das durchaus möglich gewesen.

 

Emils 2. Traum

 

Afrika. Als er seinen Kindern sein Lebenswerk in die Hände gibt, legt der Künstler Emil Antony erst richtig los. Wie von der Leine gelassen, widmet er sich Tag und Nacht der Malerei, fasziniert von Licht, Landschaft, Flora und vor allem Fauna Afrikas. Afrika wird – Susi, sei nicht eifersüchtig – zu seiner zweiten Liebe. Aber was der Künstler Emil aus seinen Skizzen, Fotos und Tagebuchnotizen destilliert, ist ohne Beispiel. Er kümmert sich einen feuchten Ruß um das, was am Kunstmarkt "geht". Er überträgt sein Staunen über die Natur auf die Leinwand, in einem Stil, den manche altmeisterlich nennen, den ich aber so verstehe, dass er die Natur nicht übertrumpfen will, sondern versucht, ihr auf die Schliche zu kommen.

 

Schauen Sie sich die Bilder von fern und ganz nah an. Sie werden feststellen, dass es keine untergeordneten Bildzonen gibt, dass ihm alles wichtig ist. In einem seiner jüngsten Bilder, ist das flirrende Licht in feinsten Nuancen über die gesamte Leinwand hinweg so eingefangen, dass man sich eine Maske, ein Passepartout aus schwarzem Karton schneiden könnte, um zu zeigen, dass jeder Ausschnitt von malerischer Delikatesse ist. Es ist eben nicht das spektakuläre Sujet, das für Emil Antony zählt. Der kleinste Grashalm ist es ihm wert, Geduld zu investieren.

 

Emils 3. Traum

 

Weil Emil nie die Schotten dicht gemacht hat, niemals Rentner mit einer "das war's"-Einstellung geworden ist, konnte ihm ein dritter Traum zufliegen. Als man seitens der Zitha Klinik mit einem Problem an ihn herantrat, das auch für den Kaminpapst Emil völlig neu war, schnürte er ohne Zögern sein Bündel, flog nach Afrika und fand dort in einem Krankenhaus für uns merkwürdige Bedingungen vor. Dort gibt es keine Krankenhausverpflegung wie hierzulande. Traditionsgemäß sind immer Angehörige der Patienten nahebei, die für "ihren Kranken" kochen. In einem riesigen Raum gibt es ungezählte offene Feuerstellen, weil ein gemeinsamer Herd abgelehnt wird. Jetzt können Sie sich vorstellen, was in einem geschlossenen Raum bei all den Feuerstellen ein Rauch wabert... höchst gefährlich nicht nur für die kochenden Frauen, sondern auch für die Kleinkinder, die die Mütter auf dem Rücken mit sich tragen. Sein 3. Traum ist ein höchst sozialer: Diesen Menschen in seinem gelobten Erdteil, Afrika, ganz praktisch Hilfe zu bringen.

 

Was macht Emil? Als erster geht er der Sache auf den Grund. Warum die vielen Feuerstellen und – er fragt es sich als erster – warum stehen die Töpfe immer auf 3 Steinen. Der Anthropologe Emil erwacht. Als er einigen Frauen einen 4. Stein unterzujubeln versucht, erntet er wütende Blicke. Traditionen, die sich seit Jahrtausenden eingeschliffen haben, so lernt Emil schnell, ändert man nicht im schnellen Rhythmus unseres Lebensstils. Warum kann er das? Weil Emil eben kein Tourist ist. Im Innersten ist er selbst längst Afrikaner.

 

In Büchern würde hier jetzt zum Schluss stehen: Fortsetzung folgt. Ich erwarte von dem Leinwand- und Kaminkünstler noch so einiges. Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende. Heute wünsche ich Ihnen erst einmal viel Spaß bei der Besichtigung der vorläufigen

Etappe Emil 2012.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

L1050741.jpg

 

Laudatory Speech on Emil Antony

 

Emil Antony Art Opening at the European Court of Auditors, rue Erasme, L-1615 Luxembourg

 

Monday, 9th January 2012, 5pm

 

by Metty Krings

 

 

 

 

Dear art lovers and friends of Emil Antony,

Ladies and Gentlemen,

 

 

Chimney sweeps bring luck !

 

This saying brought Emil Antony luck. However, he wanted to play it safe and became himself a chimney sweep. It did work out indeed, after some detours.

 

Let me introduce Emil as follows :

 

The 3 dreams of Emil Antony.

 

Many of us had a difficult childhood ! Lawyers say : "In court, a difficult childhood is more useful than the best lawyer". For some, the difficult childhood may be the excuse for everything. For Emil it was the stimulus for everything.

 

Emil was born to become an artist, but his obstinate father urged him to follow the family tradition. Beginning of the sixties, when the German television station ZDF was founded, Emil was chosen among hundreds of applicants to work in the scenery studio, but his father just tore the letter from ZDF.

 

Emil's 1st dream

 

Instead of protesting and contesting his father's severe decision, Emil accepts his destiny actively. Whatever Emil does, he does it with full commitment. Together with his wonderful wife, Susi, he starts his own business hoping to be able to offer his children the best possible childhood and education. He is indeed very successful as a chimney sweep, as much as being honoured by the most important members of our government (like Jean-Claude Juncker) – this despite their small difference in size...

 

I, for my part, had a lot of fun with Emil, when, in the mid-eighties, he and his daughter Gaby participated in my first children's programme at RTL-plus. Gaby has always loved her father' occupation and has chosen to follow into his footsteps without ever having been asked to do so. Moreover, Emil can be proud to say that also his son, Martin, has chosen, not only to follow the family tradition, but also to develop the business and adapt it to the needs and tastes of our era.

 

And actually it is thanks to Emil that the romantic saying "the black man brings luck, but makes dirt", is no longer true. Today's innovations in the chimney construction prove that the "black art" can do more than just show the smoke the way out.

 

Now what about Emil's artistic talent ? Good that you ask me, because this is indeed what makes him a unique chimney sweep. As I said, Emil is fully committed to whatever he is up to. Not having the time to develop his painting talent as he would like to, he diverts his artistic vocation to his profession and writes a book about the perspective drawing in the chimney construction. This book quickly becomes a basic work and Emil becomes a lecturer. Professor Emil ? I am sure that, had he had the necessary support from his parents, even this would have been possible.

 

Emil's 2nd dream

 

Beautiful Africa. The day our chimney sweep leaves his business/his lifework to his children, the artist Emil Antony is born. Fascinated by the light, the landscapes, the flora and above all the fauna of Africa, Emil spends days and nights painting the souvenirs he brings from Africa. Africa becomes his second love - Susi, please forgive him !

 

However, Emil is not inspired by fellow artists, nor does he care what "works well" in the art market. During his trips to Southern Africa, he shoots pictures, draws sketches, takes notes, and back home, he transfers his amazement onto the canvas, exactly as he remembers it. He doesn't want to paint nature "at its best", he rather tries to understand it as it is. Have a look at his paintings from a distance and from close. You will see that each detail is of importance to Emil. His paintings are not about one highlighted subject surrounded by "just" wilderness. His paintings render a scenery, where the background and each smallest blade of grass are worth investing time and patience. In one of his recent paintings, the shimmering light is spread in such fine nuances over the canvas that each extract is of picturesque delicacy.

 

Emil's 3rd dream

 

As Emil has never considered his retirement as "the end (of his active life)", he was ready for a third dream. When the Zitha foundation contacted him with a smoke problem in the kitchen of a Malawi hospital, our "chimney pope" Emil didn't hesitate to fly to Africa to find what would maybe become one of the most challenging tasks of his life.

 

In a Malawi hospital indeed, patients do not benefit from catering. Therefore, patients are always accompanied by a relative who cooks for her hospitalized family member.

 

These women cook on some 150 open fire places in the so-called patients' kitchen. Unfortunately, this "kitchen" is not equipped with sufficient ventilation, so that women and their children sit and cook for hours in very dense smoke and most of them suffer from serious lung and eye problems. What is even worse, is that 2 or 3 times a month, a child falls into the open fire or is being severely injured by falling over a burning pot. The Zitha foundation has thus asked Emil whether he could find a way to correctly ventilate the building and to install safer individual cooking places. Emil's third dream is indeed a humanitarian dream : help these people in this wonderful part of the world.

 

Emil found out fairly quickly that he could not just build a modern stove with smoke extractors, or solar stoves like in other parts of Africa. Some have tried it before him, but the women did not accept the new stoves. Emil is the first to try and understand the ancient traditions. Why do they not cook on one huge stove and why do all the pots stand on 3 stones ? Emil, the anthropologist is born. He tries to add a forth stone, then tries to take one of the three away, and each time the women look at him in a furious way.

 

He cannot just change those ancient traditions and superstitions at the same speed as we change things in our modern and hectic lifestyle. Emil can do this job, simply because he doesn't act as a tourist or a businessman, but deep inside he has become an African himself.

 

 

 

A book would now end with the words "to be continued".

 

Emil, the canvas and chimney artist has indeed not finished yet. We can still expect to hear from him. But, for now, I let you discover the artistic

 

Emil 2012 episode

 

 

 

Translator: Mylène Bastian

L1050744.jpg
L1050749.jpg
L1050747.jpg

Ausstellung in der Galerie d'Art SCHORTGEN in Luxembourg vom 01. bis 29.12.2012

Ausstellung in der Galerie d'Art SCHORTGEN in Luxe...

Ausstellung am 1. Dezember 2012; Galerie Schortgen Laudatio von Metty KRINGS

 

 

Zwei Seiten der Medaille Emil Antony

 

Wie aus einem Neugierigen ein Interessierter,

aus einem Interessierten ein Wissenwollender

und aus einem Wissenwollenden schließlich ein sozial Engagierter wird:

 

Künstler sind ja ein eigenwilliges Völkchen. Sitzen meist ganz allein vor ihren Blättern oder Leinwänden und sind kreativ – aber in dieser Phase selten kommunikativ. Kunst hat eben durchaus auch eine egoistische Seite. Wirklichen Künstlern ist aber eine zweite Eigenschaft gegeben: immer wieder Neuem gegenüber aufgeschlossen zu sein und ständig hinzuzulernen. Dieser Lernprozess muss übrigens nicht unbedingt nur auf künstlerischem Feld stattfinden.

 

Emil Antonys neueste Stufe in seinem Schaffen hat – im Gegensatz zu früher – inzwischen eine soziale Komponente hinzugewonnen. Und das kam so:

 

Am Anfang stand seine Begeisterung für Afrika im Allgemeinen und die faszinierende Tierwelt dort im Besonderen.

 

"Land und Leute", wie eine abgegriffene Formulierung lautet, spielten zunächst eine untergeordnete Rolle.

 

Als in jüngster Zeit sein Augenmerk auf Belange der Bevölkerung in einem Krankenhaus gelenkt wurde, legte Emil Antony für eine Zeitlang den Pinsel zur Seite, um die Erfahrung seines erfolgreichen Berufslebens als Fachmann für Schornsteinbau hervorzuholen. Die krankmachenden Zustände in einem malawischen Krankenhaus forderten schnelles Handeln. So unternahm er auf eigene Kosten Flüge nach Malawi, um sich vor Ort über Missstände und Möglichkeiten für ihre Behebung zu informieren.

 

Als Maler ins Land gekommen, wird er dort inzwischen fast wie ein Medizinmann verehrt, weil er durch die Entwicklung einer beispielgebenden rauchfreien Patientenküche erreicht hat, dass Kinder nicht mehr in offene Feuerstellen laufen und kochende Frauen und ihre Kleinen nicht mehr durch beißenden Qualm in abzugslosen Räumen krank gemacht werden.

 

Gottlob hat er über dieser segensreichen Tätigkeit nicht das ursprüngliche Interesse an der Tierwelt Afrikas verloren, die zu dokumentieren so etwas wie seine Mission geworden ist.

 

"Mein Afrika": Wie Emil Antony den Erdteil seiner Sehnsucht sieht: nicht nur mit den Augen, sondern mit Herz und Verstand.

 

DSC03662.jpg
DSC03663.jpg
DSC03667.jpg
DSC03675.jpg


Madeleine van der Knoop & Emil Antony, ou le fabuleux safari de la rue Beaumont...

...à Luxembourg ville, bien sûr et, plus précisément, à la Galerie d’Art Schortgen (1), où la sculptrice Madeleine van der Knoop et le peintre Emil Antony nous font accéder à un univers d’une inoubliable féerie. C’est en effet l’amour du monde animal et une véritable identification quasi-charnelle avec la nature, qui réunit aujourd’hui à Luxembourg la magicienne de Brasschaat (2) et l’enchanteur de Wasserbillig.

Mais il n’est pas question de mettre les deux artistes dans le même panier. Quelque soit en effet leur parenté de sujet – les animaux du monde –, aussi bien leur sensibilité propre, que leur traitement de l’univers animal, sont très différents. Et cette différence se répercute sur le visiteur à tel point que, pour être en mesure d’apprécier l’oeuvre de chacun des deux artistes à sa juste valeur, il doit en explorer les artéfacts séparément et non comme formant un ensemble. Aussi m’apparut-il très vite que, ce qui est une réussite – la co-exposition de deux grands artistes quasi-complémentaires – pour la galerie, à laquelle ce concert animalier confère un cachet extraordinaire, n’est pas pour autant une symbiose. Aucun parallélisme, aucune parenté même, entre les démarches de ces deux grands talents, qu’il faut aborder individuellement pour que notre approche soit fertile. La mesure de l’univers artistique de

Madeleine van der Knoop,

millésime 1953, n’est pas tant celle que mérite l’artisan perfectionniste pour un rendu précis de la réalité, mais plutôt celle du sentiment d’acceptation de l’amour que ses modèles suscitent en elle. C’est cet amour qui lui permet de rendre, fixer et pérenniser intemporellement mouvement et beauté. Car les rapaces, martins-pêcheurs, panthères ou lémuriens que notre sculptrice crée dans le bronze, porte sa passion et fait rejaillir cette fabuleuse métamorphose sur le spectateur de tant de grâce et de puissance. Oui, car les animaux auxquels elle donne une nouvelle vie vibrent tout à la fois de l’ensemble des forces et des grâces d’une nature aussi impitoyable qu’elle est tendre et incroyablement belle. Madeleine ne copie pas la nature – c’est impossible. Elle s’en inspire. L’observation in situ, les croquis, les photos l’aident dans les grandes lignes. À elle de s’emparer de l’élan, du mouvement, de l’esprit de ses modèles et elle n’y manque pas. Loin de se contenter de copier un sujet animé avec exactitude – il est impossible de fidèlement copier le vivant, jamais identique à lui-même – elle y entre de toute son âme, avec une sensibilité dont ses doigts de magicienne sont les antennes, les extensions et les outils.

Et lorsque ses doigts pénètrent dans la glaise épaisse, la pétrissent et la forment, elle en prend possession et, fièrement prométhéenne, lui insuffle d’emblée l’âme du modèle auquel, ce faisant, elle l’identifie. Le reste est technique, mise en forme précise, affinage au couteau, au poinçon, à l’ongle, à la pulpe du doigt et à la paume de sa mains de quasi-démiurge dont jaillissent chair et ailes de l’oiseau, fourrure et muscles du léopard, la fierté du coq, la maternité du lémure ou les dialogue des manchots. À cet modelé succède le moulage dans le plâtre, une première forme en cire, l’achèvement des derniers détails, le remoulage de la matrice qui accueillera le métal en fusion et la fonderie, dont jaillira ce nouvel être d’airain qu’un dernier affinage et de sobres colorations feront vibrer d’une vie propre. Résultat : autant des merveilles qui s’envolent, bondissent, se dressent et apostrophent le visiteur ébahi, saisi aux tripes par les frémissements d’un bronze que l’on dirait de chair. Et nous voilà fin prêts, comme à regret, car il y eût encore eu beaucoup à en dire, de ces sculptures, à nous tourner vers le prodigieux univers pictural d’

Emil Antony.

Issu d’une famille de ramoneurs mosellans à la tradition chevillée au corps, Emil qui, né en 1952, voulait, déjà à quatre ans, être artiste peintre, dut, s’étant vu refuser les études artistiques par ses parents, emprunter la voie familiale et attendre longtemps avant de pouvoir s’adonner à sa passion. Ce ne sera par conséquent qu’en 1984 qu’il tiendra sa première exposition à Mondorf. Suivront Grevenmacher, ainsi que bien d’autres lieux, avec plein d’expositions, d’évènements et distinctions. Chantre de la Moselle et de ses splendides paysages, il atteindra aussi la notoriété dans le dessin et le design de cheminées et ce, jusqu’à ce que le continent noir s’empare de lui en 2003, lors d’un premier voyage dans le grand sud africain. « ... pouvoir observer, photographier les animaux dans leur milieu naturel, (...) les dessiner, a été ma plus grande motivation... » confie-t-il dans son blog. Et de préciser : « Attiré par la nature magnifique et l’aventure, je décidai ensuite de me rendre en Afrique plusieurs fois par an (...) Seul, vivant des aventures inoubliables, que ce soit dans le désert namibien, dans les épaisses forêts subtropicales, les plateaux du Drakensberg et les étendues pittoresques de la savane d’Afrique du Sud, du Swaziland, du Botswana ou du Mozambique, je suis (le) témoin de la faune africaine dans toute sa diversité... ».

Tout est dans ces mots, enfin, pas complètement. Disons que c’est plutôt un minuscule fragment de tout ce qui précède l’accrochage de ses somptueuses toiles animalières aux cimaises de la Galerie Schortgen. Éléphants au bain ou traversant la savane, girafe s’abreuvant, lions guettant leur proie, aigle martial menaçant, rhinocéros et son bébé, ou couple de zèbres, Emil ne peint pas que des animaux dans leur habitat naturel. Il va bien au-delà et dépeint leurs mouvements existentiels, leur vie même, à laquelle il parvient à nous associer. L’exécution de sa peinture, qu’il veut aussi fidèle que le sont ses impressions de la magie africaine, peut certes paraître au critique contemporain quelque peu léchée, voire naïve. Mais l’impression de beauté, de paix et de sérénité qu’il parvient à nous y transmettre, fait oublier son côté « stéréotypé » pour ne laisser que fragments de veduta d’un paradis terrestre tout aussi préservé des hommes que de leurs dieux. Ses tableaux sont en outre une pure invite à pénétrer les immenses espaces que l’on y devine et à y voyager à bord de notre quatre-quatre aussi virtuel qu’invisible en compagnie des bêtes qu’il dépeint, nécessairement nos nouveaux amis.

Hâtez-vous donc, amis lecteurs, de vous rendre au n° 24 de la rue Beaumont. Lydia Moens, officieusement galeriste, mais en fait fée à plein temps, au conseil avisé et à la présence serviable, peut vous guider à travers cette merveilleuse exposition, ou se faire discrète et vous y laisser voyager seul, à votre guise, et aller vous perdre corps et âme dans l’âme de animaux qui la peuplent.

***

1) Galerie Schortgen Artworks, 24, rue Beaumont, Luxembourg centre. Exposition Madeleine van der Knoop & Emil Antony, mardi à samedi de 10h30 à 12h30 et de 13h30 à 18h jusqu’au 29 décembre.

 mardi 11 décembre 2012

Exposition / Ausstellung " SENSE OF AFRIKA "

Exposition / Ausstellung " SENSE OF AFRIKA "
ESPACE H2O, rue Rattem  / Obercorn
23. Mai bis 23.Juni 2013  15.00 - 19.00
09_Expo_Sense_of_Africa_Emil_Antony.JPG